Planfeststellungsbeschluss

Der Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau der A8 liegt vom 08.12.2014 bis einschließlich 22.12.2014 in Pforzheim, Niefern-Öschelbronn und Kieselbronn aus. Vertreter der LeiseA8 e. V. haben die Unterlagen geprüft. Es sind zwar verschiedene Verbesserungen eingeplant wie die Tieferlegung von Abschnitten bei Kieselbronn und südlich der Tank- und Rastanlage sowie verstärkter Einsatz von offenporigem Asphalt.     Weiterlesen

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Leise A8 e.V. auf dem richtigen Weg

Die PZ berichtete am 20.07.2013 über den Baufortschritt an der A8 im Bereich Nöttingen und Mutschelbach. Dabei wird auch auf die Aktivitäten der Bürgerinitiativen eingegangen. Hierbei zeigt sich, dass wir mit unseren Forderungen im Bereich der Enztal-Senke auf dem richtigen Weg sind. Es ist weiterhin wichtig für die Anwohner im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens folgende Punkte einzufordern:

  • Absenkung der Gradiente
  • Lärmschutz, dem eine Verkehrsprognose für Güterverkehrsfahrzeuge über 2,8 to in der Nacht zwischen 22 und 6 Uhr bis zum Jahre bis 2030 zugrunde liegt
  • Lärmschutz der die Lärmquellen A8 , B10, Raststätte und Eisenbahn beinhaltet
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20.07.2013 – Beim Ausbau der A8 geht die Post ab

Gewaltige Erdarbeiten für den Bau der neuen Trasse bei Remchingen. Aber Funkstille beim Bund: noch keine Reaktion auf die Lärmschutzforderungen der Bürgerinitiative „Ruhe jetzt“ und der Gemeinde.

Der emsige Betrieb auf der Autobahnbaustelle bei Remchingen wird zurzeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Autofahrer kommen oft nur schleppend durch die engen Spuren der alten A8. Doch sie wissen: Ende 2015 werden sie auf einer modernen Straße fahren. Um den Zeitplan für den sechsspurigen Umbau einzuhalten, gibt Ulrich Asal, der Projektleiter des Regierungspräsidiums (RP), Gas. Die knapp sechs Kilometer lange Baustelle zwischen Karlsbad und Remchingen, für die Asal verantwortlich zeichnet, ist übersät mit Kränen, Baggern und Lastwagen. Brücken werden gebaut, eine Unmenge Erdmaterial ausgehoben, um die Steigungsstrecken abzutragen. Vollgas hat auch die Bürgerinitiative „Ruhe jetzt“ gegeben. Die Bürgeraktion hat sich zum Ziel gesetzt, den Lärmschutz für die Anwohner in den Remchinger Ortsteilen noch zu verbessern.

Auf der einen Seite also die Handwerker und Bauarbeiter, die jetzt von Mutschelbach bis zur bereits fertigen Pfinztalbrücke die neue Trasse Richtung Stuttgart mit drei Spuren und einem Standstreifen ins Gelände modellieren. Wenn dann der Asphalt auf diesen Fahrbahnen liegt, nehmen sie den kompletten vierspurigen Verkehr der A8 auf – somit kann auf der gegenüberliegenden Seite die andere Trasse gebaut werden.

Am Anfangspunkt, der 180 Meter langen Bocksbachtalbrücke bei Mutschelbach, ist eine Seite schon hochgezogen worden. Bei Mutschelbach wird jetzt die sogenannte Omega-Brücke gebaut. Die O-förmige Überführung verbindet die Mutschelbacher Wohngebiete. Die A8 wird dort tief eingeschnitten. Insgesamt eine Million Kubikmeter Erde ist auf den Lkws der Baufirma schon transportiert worden. Auch bei Nöttingen und Darmsbach liegt die neue Autobahn bis zu 17 Meter tiefer als vorher.

Autor: Ralf Steinert +

Quelle: www.PZ-news.de

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Leise A8 e. V. Presseerklärung 16. Mai 2013

Leise A 8 e.V. pocht auf raschen Autobahnausbau

Eigentlich steht der Ausbau der A 8 im Enztal ganz oben auf der Prioritätenliste des Bundes. So jedenfalls suggeriert dies der Bundesverkehrswegeplan für die Jahre 2015 bis 2030. “Wir würden es uns wünschen, doch die Realität sieht leider anders aus”, stellt Bernd Schuster, erster Vorsitzender des Vereins Leise A 8 e.V., fest. “Denn in den letzten sieben Jahren haben sich die Vorstellungen der Planer kaum auf die durchaus berechtigten Forderungen der Betroffenen zubewegt, berechtigt vor allem in Sachen Lärmschutz.”

“Derzeit verlangt der Bund von den Kommunen, dass sie Lärmaktionspläne zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger erstellen. Die eigene Messlatte jedoch hängt extrem tief”, ärgert sich Schuster. “Die der letzten Planfeststellung zugrunde liegende Verkehrsprognose reicht gerade mal bis ins Jahr 2025. Das sind noch schlappe 12 Jahre – ohne dass die Pläne dafür überhaupt festgestellt sind! Mit einem Baubeginn ist also frühestens 2020 zu rechnen.” Dass dabei stets nur die Autobahn betrachtet wurde und die B 10 sowie die Tank- und Rast-Anlage außen vor blieben, diese Tatsache allein hält der Verein bereits für unzulässig.

Eine Autobahn für die Zukunft stellt sich nicht nur der Verein Leise A 8 anders vor. Wenn nicht langsam Bewegung in die Sache kommt, dann wird die eigene Prioritätenliste des Bundes zur Farce. Die Region wird sich nicht auf die Vorschläge einlassen, ist Schuster überzeugt. Was eine einzige Klage für Auswirkungen hätte, das mag er sich gar nicht erst vorstellen. Die längst noch nicht gebaute Westtangente in Pforzheim zeigt, was dann droht: Stillstand auf Jahre. Das kann keiner ernsthaft wollen.

Der Verein Leise A 8 e.V. betont daher nochmals seine Kernforderungen, die inzwischen deckungsgleich mit der ganzen Region sind:

Die Verlängerung der geplante Einhausung der A 8 auf der Nordseite der Enz von 380 auf 800 Meter. Damit wird ein effektiver Lärmschutz für die direkt betroffenen Anwohner, auch der höher gelegenen Wohngebiete erreicht und das Landschaftsbild nicht durch bis zu 18 Meter hohe Lärmschutzwände zerstört. Deren Auswirkungen hinsichtlich der Verschattung wurden bisher im Übrigen auch noch nicht im Detail untersucht, bemängelt der Vorstand des Vereins.

Des weiteren muss die Trasse Richtung Süden zwingend tiefer gelegt werden. Damit verringert sich das Gefälle, was gleichzeitig auch das Gefahrenpotential deutlich entschärft. “Die dadurch entstehenden natürlichen Wälle bewirken einen zusätzlichen Lärmschutz für alle Ortsteile von Niefern-Öschelbronn“, ergänzt zweiter Vorsitzender Harald Bohner.

“Noch hoffen wir, dass das für die Planung zuständige Regierungspräsidium in Karlsruhe einen geeigneten Alternativstandort für die Tank- und Rastanlage findet. Denn wir sind davon überzeugt, dass ein ordnungsgemäßes Schallgutachten mit einer gemeinsamen Worst-Case-Betrachtung aller Lärmquellen insbesondere bei Nacht verheerende Zahlen zu Tage brächte. Unsere Forderungen sind keineswegs utopisch und unbezahlbar, sondern tragen dem Umstand Rechnung, dass eine Autobahn eben nicht nur für den 12-Jahres-Planungshorizont einer Behörde, sondern realistisch gerechnet wieder mindestens ein halbes Jahrhundert überdauern muss”, so Schuster. “Das muss uns der Ausbau wert sein – ökonomisch betrachtet wird es mehr als Zeit, dass die Prioritätenliste Wirklichkeit wird.”

Leise A 8 e.V.

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04.03.2013 – Hand in Hand für einen besseren Lärmschutz an der A8

Hand in Hand für einen besseren Lärmschutz an der A8 (Quelle: www.PZ-news.de)

Hand in Hand für einen besseren Lärmschutz an der A8 (Quelle: www.PZ-news.de)

Die Bürgerinitiative „Ruhe jetzt“ und die Gemeinde Remchingen prüfen die Ausbaupläne. Gemeinsam wird über gute Lösungen für Anwohner an der A8 nachgedacht.

Hand in Hand wollen die Bürgerinitiative für einen besseren Lärmschutz in Remchingen und die Rathausverwaltung ausloten, wie die Anwohner der Autobahn wirkungsvoll vor dem Verkehrslärm abgeschirmt werden können. Vertreter der Bürgergruppe „Ruhe jetzt“ und Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon mit seinen Fachleuten vom Bauamt sowie Fraktionsvorsitzende des Gemeinderats haben sich an einen Tisch gesetzt und über mögliche Verbesserungsvorschläge diskutiert. Die Zeit, neue Lösungen für den Lärmschutz zu verwirklichen, ist aber knapp. Denn unter der Regie des Regierungspräsidiums (RP) wird zurzeit mit Hochdruck die neue, künftig sechsspurige Autobahn bei Darmsbach und Nöttingen gebaut.

„Mehrere Mängel gefunden“

Die Bürgerinitiative sieht großen Handlungsbedarf, die A8 bei Remchingen mit noch besseren Lärmschutzeinrichtungen als bisher geplant auszubauen. „Wir haben in den Plänen mehrere Mängel gefunden, beim Ausbau und dann später über die Klosterwegbrücke führt das zu Lärm in den Wohngebieten, der stärker sein wird als bisher gedacht“, sagte Irmgard Zachmann, die Sprecherin der Initiative. Sie hat zusammen mit Stefan Urbitsch und Norman Bellert die Lärmberechnungen des Landes unter die Lupe genommen.

„Nun muss sich auch die Gemeinde ins Zeug legen“, so Zachmann. Die Verwaltungsspitze sei gefordert, auf einem guten Lärmschutz zu bestehen. Die Anwohner hätten ein Recht darauf, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte für den Schall eingehalten werden. „Noch besser wäre es aber, wenn die von der Weltgesundheitsorganisation und dem Bundesumweltamt vorgeschlagenen niedrigeren Werte angesetzt werden“, so Zachmann.

Autor: Ralf Steinert +

Quelle: www.PZ-news.de

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